Gemeinde St. Konrad

St. Konrad - Kirche

Glaswand

Altar und Tabernakel

Kreuzweg

Taufkapelle

Das Christentum und Gnadental sind seit alters her eng miteinander verbunden. Nirgendwo anders als in Gnadental ist die Wiege des Christentums in Neuss zu finden. Denn hier stand das römische Lager Novaesium. Die Legionäre, die auf dem Boden der heutigen Pfarrei St. Konrad um Christi Geburt lebten, haben den christlichen Glauben an den Niederrhein getragen. Hier beteten und arbeiteten im Mittelalter die Schwestern der Zisterzienserinnenabtei "ad vallem gratiae", die Gnadental seinen Namen gab.

Hier wuchs in den 1930er Jahren ein neuer Stadtteil im Süden der Stadt Neuss heran, in dem sich rund um die Grünwegsiedlung schnell so viele Christen versammelten, dass 1938 das von der Dreikönigspfarrei abhängige Rektorat St. Konrad als neue Seelsorgeinheit gegründet wurde.
Gnadental besaß damals bereits drei Kirchen. Die erste Kirche, in der sich die Gemeinde St. Konrad versammelte, war die Anstaltskirche des St. Alexianer-Klosters. Nach deren Zerstörung im 11. Weltkrieg dienten die Kirchen des Josef-Klosters und des Klosters Immaculata als Gottesdiensträume. Der Wiederaufbau des Stadtteils nach dem Krieg war verbunden mit dem Wunsch nach einer eigenen Pfarrkirche, die das neue Zentrum der Gemeinde bilden sollte.

Beschreibung der Pfarrkirche Sankt Konrad von Monika Schmelzer, Mai 2006